Jugendkunstschule Mitte
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- Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2008 20:13
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Die Jugendkunstschule Mitte leistet als Angebotsschule einen Beitrag zur Bildung von Kindern und Jugendlichen, indem sie die kulturelle Arbeit der Schulen unterstützt und ergänzt. Zugleich ist sie eine Schnittstelle zwischen der Schule und der Jugendarbeit und fördert die Kooperation dieser beiden Bereiche. Die Teilnahme an den Kursen der Jugendkunstschule bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich qualifiziert unter der Anleitung von Fachkräften mit künstlerischen Themen, Materialien und Prozessen auseinanderzusetzen. Das Programmangebot umfasst wöchentliche Nachmittags- bzw. Abendkurse, Wochenend- und Ferienkurse. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist freiwillig, es wird ein geringfügiger Unkostenbeitrag erhoben. Außerdem finden vormittags Projekte mit angemeldeten Schulklassen und nachmittags Kurse mit Gruppen aus Schulen statt, mit denen – im Rahmen der qualifizierten Nachmittagsbetreuung - eine feste Kooperation vereinbart wurde. Die Veranstaltung des „Jugendkunstpreis Mitte“ und der „ Künstlerischen Werkstätten der Schulen des Bezirks Mitte“ gehört ebenfalls zum Tätigkeitsfeld der Jugendkunstschule. Die Jugendkunstschule Mitte ist eine Einrichtung der Senatsverwaltung für Bildung und Kultur und des Bezirksamtes Mitte, LuV Schule und Sport. Die Kursleiter/innen sind ausgebildete Künstler/innen und Kunsterzieher/innen.
Konzeptionelles Vorbild für die Berliner Jugendkunstschulen war die seit 1987 Berlin weit zentral durchgeführte Projektwoche „Kunst-Werkstatt-Experiment“. Die dort gemachten positiven Erfahrungen mit einer Erweiterung des schulischen Lernangebots führten zur Gründung der ersten Jugendkunstschule in Berlin, dem Atrium. 1992 wurden auch in den ehemaligen Bezirken Tiergarten ( von Michael Jens Barge ) und Wedding ( von Charlotte Ließ) Jugendkunstschulen gegründet. Aus einem zentralen Stundenpool der Senatsverwaltung für Bildung konnten Lehrkräfte mit einem Teil ihrer Unterrichtsverpflichtungen abgeordnet werden und nachmittags Kurse für interessierte Kinder und Jugendliche anbieten. Die Veranstaltungen fanden dezentral in Schulen statt. Die Bezirksämter stellten Honorar- und Sachmittel zur Verfügung. Die Einbeziehung von Künstlern/innen als Kursleiter/innen war ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung des Programmangebots. 1998 wurde die Stadtbibliothek in der Schönwalder Straße 19 aufgelöst. Die beiden unteren Etagen wurden der Jugendkunstschule Wedding zur Verfügung gestellt. Dadurch konnte ein wichtiger Schritt zur Verortung der Jugendkunstschule vollzogen werden. Ebenfalls 1998 übernahm
Seit 2006 konnten das 2. OG und 2 Räume des 3. OG in der Schönwalder Straße 19 in die Nutzung einbezogen werden. Die Projektwoche „ Künstlerische Werkstätten der Schulen des Bezirks Mitte“, die seit 1991 kontinuierlich in der letzten ganzen Schulwoche vor den Sommerferien stattfindet, kann seitdem weitgehend in einem Haus veranstaltet werden. Mit Beginn des Schuljahres 2006 – 2007 zog die „KinderKunstWerkstatt“ des Fachbereichs Kultur (BA Mitte ) in das Gebäude ein. Beide Einrichtungen nutzen die Räume gemeinsam.



über die Jugendkunstschule Mitte